Kammermusik für Oboe & Streichtrio

Wiener Melange

Musik wie im Wiener Salon — ein Kammermusik­abend unter Freunden.

15. Aug 2026·18 Uhr·Klosterkirche Kellenried
16. Aug 2026·18 Uhr·Dreifaltigkeitskirche Speyer

Das Programm

In Salons, Wohnzimmern und Kaffeehäusern wurde gemeinsam musiziert — bis spät in die Nacht.

Die Wiener Klassik war nicht nur die Zeit großer Opern und Sinfonien, sondern auch eine Blüte der Hausmusik: gesellschaftliches Ereignis, Unterhaltung und Begegnung zugleich.

Im Mittelpunkt steht das sogenannte Wiener Oboenquartett — eine klangvolle Mischung aus historischer Oboe, Violine, Viola und Violoncello. Werke von Mozart, Haydn, Krommer und Druschetzky erzählen von einer Zeit, in der gemeinsames Musizieren zum Alltag gehörte und Musik Menschen zusammenbrachte.

Serviert in fünf Gängen

Die Wiener Kaffeekarte

Jedes Werk eine eigene Kaffeespezialität — von kräftig bis sanft.

Das Ensemble

Early Classical House Musick

Vier Musikerinnen und Musiker mit Speyrer Wurzeln laden ein in die musikalische WG der Frühklassik — dorthin, wo musikalisches Gespräch, feine Virtuosität und charmante Unterhaltung ganz selbstverständlich zusammenfinden.

Die vier Musikerinnen und Musiker des Ensembles im Grünen

Historische Oboe

Julia Belitz

Studium der Blockflöte sowie historische Aufführungspraxis (Barockoboe) in Amsterdam bei Alfredo Bernardini.

Sie widmet sich ausführlich der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen und ist als Oboistin in Orchestern der historischen Aufführungspraxis tätig — von Barock über Klassik bis zur frühen Romantik. Sie musiziert regelmäßig bei l’arte del mondo, dem Ensemble L’Arco (Hannover) und weiteren Barockorchestern. Konzertreisen führten sie u. a. nach Polen, Indien und Israel. Sie unterrichtet an der Bergischen Musikschule und der Bergischen Universität Wuppertal.

Violine

Juliane Sauerbeck

Studium in Karlsruhe und Barockvioline bei Petra Müllejans in Frankfurt.

Ergänzt durch Studien bei Paula Kibildis und Meisterkurse u. a. bei Simon Standage und Thomas Pietsch. Sie spielt mit den Ensembles Zeitlose Musik, Le Parlement de Musique und pulchra musica und ist Mitglied des Orchestra Carolina. 2018 wurde sie beim Kammermusikwettbewerb des International Baroque Festivals der Universität Mainz mit dem zweiten Preis ausgezeichnet; 2023 war sie Gastmusikerin beim Akademiekonzert des Concentus Musicus im Rahmen der Barocktage Melk.

Viola

Hans-Georg Hinderberger

Studium von Viola, Dirigieren und Komposition in Mannheim-Heidelberg und Saarbrücken.

Dirigierkurse u. a. bei Eric Ericson und Robert Sund rundeten seine Ausbildung ab. Als Fachleiter für Musik baut er Streicherklassen und Kammerchöre auf und leitet verschiedene Chöre. Er ist Mitglied der Ravensburger Kammersolisten und als Organist, Liedbegleiter und Bratschist aktiv. Als Komponist schreibt er bevorzugt Kirchen-, Chor- und Kammermusik.

Violoncello

Johannes Vorholz

Ausbildung am modernen und barocken Violoncello, u. a. bei Einar Holm (Ithaca College, NY).

Erste Erfahrungen am Barockcello sammelte er bei Laura Kramer und Christine Kyprianides. Johannes interessiert sich gleichermaßen für Vokal- und Instrumentalmusik — er war u. a. Mitglied des Cornell Glee Clubs, der Chamber Singers und des Cornell Chamber Orchestra (NY). Heute spielt er vor allem Continuo und Kammermusik in wechselnden Formationen.

Termine & Orte

Zwei Abende, ein Programm

Sa·15. August

18:00 UHR

Klosterkirche Kellenried88276 Berg / Kellenried

So·16. August

18:00 UHR

Dreifaltigkeitskirche SpeyerHolzmarkt 1, 67346 Speyer

Eintritt frei — um Spenden wird gebeten.

„Papa Haydn“ nannte Mozart liebevoll seinen älteren Freund — ein schönes Bild für die gesellige Seite des Musizierens, die an diesen Abenden wieder auflebt.